Offizielle Mitteilung

Léon des Vallées Longeronnaises hat eine angeborene Form der Epilepsie!

Wir haben nun viele andere Möglichkeiten labortechnisch abgeklärt und bis auf eine Erkrankung, Toxoplasmose canis, konnte alles andere ausgeschlossen werden! Da die Abstände der Cluster-Anfälle wieder kürzer wurden, habe ich mich entschlossen, ihn sofort mit dem Anti-Epileptika zu behandeln. In den ersten Tagen reagierte Léon sogar noch nach der Einnahme mit Anfällen, die jedoch besser wurden und nun ganz verschwunden sind! Daher meine obige Schlußfolgerung!

Wir stehen in engem Kontakt zur Züchterin bei der Léons einziger Wurf gefallen ist.

Wichtig:

Zum Zeitpunkt der Zuchttauglichkeitsprüfung haben wir von dieser Erkrankung nichts bemerkt! Diese zeigte sich erst im vergangenen Jahr (2021)! Kein Nachwuchs ist in der Zucht!

Weiterhin ist mir persönlich ganz wichtig:

Léon stammt aus einer herausragenden, gesunden Zucht von jagdlich geprüft, geführten Hunden mit vielen Geschwistern, Halbgeschwistern etc. Diese sind alle gesund! Ein weiterer erkrankter Hund ist uns nicht bekannt!

Es handelt sich bei Léons Erkrankung zwar um eine angeborene Form, die Vererblichkeit ist allerdings nicht erwiesen!

Ich würde jederzeit wieder ein Hund bei Dominique Boutet kaufen! Ich vertraue in ihre Zucht, ihr Können und Wissen!

Léon des Vallees Longeronnaises – Epilepsie oder Vergiftung?

Am 29.12.2021 hatte Léon des Vallees Longeronnaises ca. 10 epileptische Anfälle, sogenannte Cluster-Anfälle, hintereinander. Immer 3 zusammenhängend, kurze Pause, dann wieder 3! Das war sehr erschreckend. In der Vergangenheit hatte Léon hier und da mal Krampfanfälle, vor allem mit Brechen und/ oder Durchfall, die ich stets in Zusammenhang mit der starken Bedüngung der Wiesen und Felder auf unserem Spaziergang brachte. Ich vermutete eine Überempfindlichkeit. Doch so schlimm war es noch nie. Um der Sache auf den Grund zu gehen und ein Notfallmittel zu Hause zu haben, fuhren wir am nächsten Tag zur Tierklinik in Gießen. Es war eine Katastrophe! Über meine Erfahrungen zu Tierärzten und Kliniken werde ich mich demnächst separat noch mal auslassen! Auf jeden Fall, unmöglich, wie man einen Notfall behandeln bzw. nicht behandeln kann! Wir wurden richtig im Stich gelassen, die Verschreibung des überlebenswichtigen Notfall-Medikaments blieb versagt! Sowohl die Uni-Tierklinik Gießen („5 Stunden Wartezeit, mit € 1500,– müssen Sie rechnen!“ Morgens um 08.30 Uhr!) als auch eine weitere, vermeintlich gute Tierärztin („Wir nehmen keine neuen Patienten mehr an! Wenn wir ein Medikament verschreiben. müssen wir Sie in unsere Kartei aufnehmen und das wollen wir nicht!“) haben uns richtig auflaufen lassen! Diese Tierärzte machen ihren Beruf nicht aus Liebe zum Tier!

Das wir nicht zu unserem Haustierarzt fahren konnten, und auch die für mich einzig adäquate Vertretung, war deren wohl verdienten Urlaub geschuldet sowie bei einigen anderen auch, es war eben noch ein sehr schlechter Zeitpunkt! Nach Beratschlagung mit anderen Tierfreunden in Facebook kontaktieren wir in unserer Not an Silvester den Mobilen Tierarzt. Eigentlich erfunden für dringende Notfälle und nicht mobile Tierbesitzer, kam dieser nach versprochenen 2 Stunden Wartezeit zu uns. Nach eingehender Untersuchung, Gespräch zur Lage, bekam Léon 3 Medikamente gespritzt zur Stabilisierung und wir bekamen für den Notfall eine Tube Diazepam, welches ja verschreibungspflichtig ist. Der Tierarzt nahm sich Zeit, war geduldig und gab uns noch Empfehlungen zur weiteren Handlung bzw. Behandlung mit. Selbst der Preis war absolut im Rahmen, weshalb ich mich frage, wieso das die anderen nicht können und offensichtlich total abheben und man das Gefühl nicht los wird, daß nur noch Kasse im Vordergrund steht oder das totale Gegenteil, keine Lust mehr bzw. „Hals schon voll“!

Nun haben wir die Ratschläge des mobilen Tierarztes sowie von Katarzyna Harb-Zacharewicz, Zucht „Succession of Baron“, beherzigt. Mein Tierarzt kam aus dem Urlaub gut erholt zurück, begutachtete die Sache. Ein Blutbild wurde gemacht, die Besprechung folgt noch, aber es zeigt eigentlich nichts Außergewöhnliches. In der Zwischenzeit erfuhren wir, daß jemand in unserer Gemeinde Giftköder mit Schneckenkorn ausgelegt hat! Ein großer Hund sei daran gestorben! Somit stellt sich die Frage ob es nicht auch eine Vergiftungserscheinung sein konnte?

Wir bleiben dran!

Eine weitere schlechte Nachricht ereilte uns noch Ende Dezember:

Treulieb´s Colonat verstarb nach schwerer Erkrankung im Alter von 14 1/2 Jahren. Er war der Sonnenschein seiner Familie. Es tut mir sehr leid.

Zuchtrente für Léon des Vallées Longeronnaises

Seit 08.12.2021 steht Léon des Vallées Longeronnaises der Zucht der Basset Bleu de Gascogne nicht mehr zur Verfügung. Leider durfte er nur einmal Papa werden. Im polnischen Zwinger Succession of Baron fielen 7 süße Welpen nach ihm und Flera Succession of Baron, die jetzt alle tolle, erwachsene Hunde sind. Seither wurde er nicht mehr angefragt, daher habe ich mich entschlossen, ihn endgültig in Zuchtrente zu schicken. Es wird nun Zeit den Focus auf den sportlichen Bereich zu lenken.