Neue Verhältnisse

Aktuell wurden sämtliche Sportvereine angewiesen ihr Training einzustellen. Sport- und Spielplätze für Mensch und Tier düfen nicht mehr benutzt werden. Menschliches Abstandhalten ist angesagt, da sich eine neue Krankheit unter uns pestähnlich ausgebreitet hat. Das Virus heißt COVID-19 und der Krankheitserreger SARS-CoV-2 ist der Ursprung, kurz Corona genannt, ist nun quasi in aller Munde.

Die Menschheit muß nun vieles verändern. Reisen ist zur Zeit ausgesetzt und auch die kleinen Dinge des Lebens werden ganz neu bewertet.

Unsere tierischen Freunde dürfen/ müssen raus, an ein Training ist jedoch nicht zu denken bzw. kaum. Um eine Sportfreundin zu zitieren: „Fährte geht immer.“ Das versuchen wir, so lange uns die Regierung läßt. Ausbildung zum Begleithund findet bei jedem Spaziergang statt.

Hoffen wir, daß es sich bald wieder etwas normalisiert. Allerdings wird uns dieser Virus wohl noch einige Jahre beschäftigen, mindestens bis ein Impfstoff gefunden wurde. Wäre schön, wenn es auch ohne Tierversuche gehen würde, aber in den Labors werden jetzt schon fleißig Affen zu unserem Wohl gequält, mit welchem Recht eigentlich?!

Liebe Tierfreunde, bleibt gesund und falls nicht, dann baldige Genesung.

Herzlichen Glückwunsch zum Deutschen Meister

Mal was anderes:

Wie wir heute erfahren haben, wurde Lothar Fucker, Züchter unserer geliebten 3 Hühner der Rasse Appenzeller Spitzhaube, silber-schwarz-getupft, kürzlich vom Landrat Thorsten Stolz geehrt für den Deutschen Meister und Kreismeister 2019 der Rassegeflügelzüchter in dieser Sparte. Herzlichen Glückwunsch auch von uns und vielen Dank, dass wir so tolle Hühner von Dir haben durften. Sie sind besonders frech und passen daher prima auf unseren Hof.

Weiterbildungsseminar des PSK besucht

Am 29.02. und 01.03.2020 veranstaltete der Pinscher-Schnauzer-Klub 1895 e. V. ein Seminar in A + B mit Herrn Bernd Föry und seiner Partnerin Petra Reichmann im Rahmen der jährlichen Sportwartetagung statt. Dieses Seminar wurde auch als Weiterbildungsmaßnahme zum Erhalt des Sachkundenachweises für Ausbildungsleiter/ Trainer (VDH-Übungsleiterschein) anerkannt, weshalb ich also daran teilnahm und mir persönlich ein Bild von dem, von vielen Hundeführern zu Göttern erhobenen, Team Föry/ Reichmann machen durfte.

Ich habe lange überlegt ob ich überhaupt was dazu schreiben soll, aber Mund halten ist einfach nicht meine Stärke!

Zunächst einmal: Herr Föry und Frau Reichmann haben das Rad auch nicht neu erfunden, bestehen auch nicht darauf, sie führen nur derzeit erfolgreich ihre Hunde im Gebrauchshundesport und das sei ihnen auch gegönnt. Sie schlagen mit ihren Seminaren daraus Profit, das haben andere vor ihnen auch schon getan und nach ihnen werden neue „Götter“ kommen. Um so weniger verstehe ich die Hundeführer, die selbst schon mit ihren eigenen Methoden sehr erfolgreich waren und auch sicher noch sein werden, daß sie sich fast tothauen um ihren Hund dort vor zu führen und glauben, ein anderer weiß noch mehr, als sie selbst oder denken, das Neue sei jetzt das Non-plus-ultra ohne Rücksicht auf ihren vierbeinigen Partner.

Als nächstes: Ich empfehle Frau Reichmann und Herrn Föry die Anschaffung eines kleinen Equipments zur besseren Verständigung! Das ist bei den Einnahmen durch die vielen Kurse bei allen gängigen Hundesport- und -Zuchtvereinen sicher möglich und wenn es nur ein kleines Megaphon aus alten DDR-Beständen wäre. Das vermeidet unnötige riesige Ansammlungen um das vorführende Paar und erreicht auch entferntere Seminarteilnehmer, die einfach durch die Anbetenden nicht mehr näher ran kommen (oder ist das vielleicht nicht gewollt?)!

Bessere Organisation: Man hätte vorher vorführende Hund-Mensch-Gespanne mit beispielhaften Problemen aussuchen sollen (à la Monty Roberts), das wäre gut für ein Übungsleiter-Seminar gewesen und hätte im vorhinein Gedränge und Vorführung von durchgearbeiteten Hunden vermieden, mit denen der Hundeführer vielleicht auch etwas glänzen wollte. Vermutlich hat der Organisator nicht mit dem Andrang gerechnet.

Das wahre Leben: Ich gratuliere Herrn Föry zu seinem Erfolg, seinen Lebenstraum mit einer eigenen Hundeschule verwirklicht zu haben. Ich freue mich immer ganz aufrichtig, wenn jemand beruflich machen kann was ihm/ ihr Spaß macht. Das reelle Leben sieht oft anders aus und nicht jeder hat einen ständig verfügbaren Partner der ihm/ ihr zur Seite steht. Gerade als ehrenamtlicher Ausbildungsleiter ist das kaum möglich. Die Auszubildenden hat man in der Übungsstunde geschult, entweder arbeitet man mit seinem Hund vorher oder nachher, aber in der Regel ist da kein Helfer mehr dabei! Übrigens, kennen Sie den?: Der beste Schuster hat die schlechtesten Schuhe!

Fährtenarbeit: Das gehört eigentlich auch zum wahren Leben. Als ich vor über 30 Jahren im Hundesport angefangen habe, wurden Fährten so gelegt, wie Föry/ Reichmann das propagieren! Ich bin froh, daß wir endlich davon weg sind. Hoffentlich fangen die Teilnehmer nicht wieder so an, denn was das Gespann dort als Fährte gelegt hat sind wahre Flurschäden! In unseren Breiten kommt man schlecht an Fährtengelände dran, wenn wir so arbeiten werden zukünftig keine Bauern mehr ihre Wiesen und Felder zur Verfügung stellen! Davon abgesehen, daß solche Fährten unrealistisch sind und auch auf Prüfungen nicht mehr abgefragt werden, empfehle ich dem Gespann Föry/ Reichmann noch einmal ein Anatomiekurs zum Hund und dessen Riechvermögen!

Übrigens: Einen guten IPO-Fährtenhund erhält man nicht durch beinahe tägliches Fährten, diesen Beweis habe allein ich bereits mehrfach angetreten und andere sicher auch! Denn das ist im wahren, alltäglichen Leben mit Beruf, Hausarbeit und ehrenamtlichen Ausbildungsleiter gar nicht möglich!

Teilnehmer: Erschüttert bin ich im Nachhinein noch über das Auftreten mancher Teilnehmer (Gott sei Dank sehr wenige), welche ihre Erziehung-, Ausbildungsmethoden von 1920 oder diese Richtung her haben! Fährtenarbeit mit Krallen- (Stachel-) Halsband…? Vorführen des Hundes zur Unterordnung mit Reitgerte…? Diese Dinge wurden vom Team Föry/ Reichmann entsprechend beanstandet und zum Teil auch eingezogen bis zum Ende des Seminars. Vielen Dank dafür. Begründung der Vorführer(innen) das der Hund zu stark zieht oder sonstiges. Dafür gibt es keinen Grund und wenn ich meinem Hund körperlich nicht gewachsen bin sollte ich auf einen kleineren umsteigen!

Anerkennen möchte ich die Arbeit der Mitglieder der OG Stadtallendorf, welche sich viel Mühe gemacht haben und natürlich Herrn Georg Benz als Hauptorganisator.

Fazit: Von diesem Lehrgang hatte ich nicht viel! Ich würde mich allerdings freuen, wenn Herr Benz in seinem Bericht auf diese speziellen Teilnehmer noch mal eingehen würde mit dem Hinweis auf die äußere Darstellung des IPO-Gebrauchshundesports! Menschen, die mit ihrem Hund so arbeiten, werfen weiterhin ein sehr negatives Licht auf diesen „Sport“ und da darf sich nicht gewundert werden, wenn keine neuen Interessenten kommen (oder keine vernünftigen) und der Tierschutz permanent sein Auge (dann auch zu recht) darauf wirft! Vorher Hirn einschalten hilft!

Rückblick Geburtstage

Da es in unserem Hause gelegentlich (oft) doch sehr turbulent zu geht, geht leider auch gern mal was unter (vergessen). Daher möchte ich jetzt mal die Gelegenheit aufgreifen an die vergangenen Geburtstage der Treulieb´s zu gedenken und gratulieren:

Am 27.01.2020 wäre Treulieb´s Franziskus 10 Jahre alt geworden. Schade, daß Du nicht bei uns bleiben durftest.

Am 25.02.2020 sind Treulieb´s Bs 13 Jahre alt geworden. Herzlichen Glückwunsch und noch ein langes Leben denen die noch bei Ihrer Familie sind, Baglis, Bathkol und Barnabas. Wissentlich verstorben sind Bonaventura, 2017, und Barakiel, letztes Jahr.

Neuer Pflegling im Hause Treulieb´s

Seit gestern haben wir einen neuen Schützling. Odin, er gehört mit aller größter Wahrscheinlichkeit zur Rasse der altdeutschen Hütehunde, hier Schwarzer, ostdeutscher Schlag, ist ca. 6 Monate alt und ist unter der Woche bei uns, eventuell auch ab und an übers Wochenende. Odins Herrchen ist im Moment stark eingespannt und überhaupt ordnet sich seine Familie gerade neu ein. Derweil ist er bei uns und bereichert unseren Alltag. Mehr zu den altdeutschen Hütehunden und deren Schläge gibt es hier: https://www.a-a-h.org/.

Weiterhin sind wir jetzt auch auf Facebook mit einer eigenen Seite aktiv, für die schnellen Bilder und Videos mit entsprechenden Informationen. Link: https://www.facebook.com/Treuliebs-115134716693537/

Trauer im Zwinger Wichtelchen, Luxemburg

Gestern erreichte uns die traurige Nachricht vom Tode Treulieb´s Aloisius im Luxemburger Affenpinscher-Zwinger Wichtelchen. Er schlief friedlich in den Armen seines Frauchen im Alter von 14,5 Jahren ein. Treulieb´s Aloisius war zusammen mit Raffaela von der Folgenquelle Gründer der Affenpinscherzucht in Luxemburg. Wir fühlen mit der Familie Wambach, die mit ihm einen sportlich aktiven und bis zum Schluß agilen Freund verloren hat.

Sammelimpfung erledigt

Am 25.01.2020 fand bei der Pinscher-Schnauzer-Klub Ortgruppe Kinzigtal wieder die jährliche Sammelimpfung statt. Auch wir waren wieder mit dabei. Nach einem kurzen Gesundheitscheck gab es die Impfung, dieses Jahr bestehend aus zwei Dosen, und alle vier Hunde sind wieder geschützt und voll gesellschaftsfähig. Die veranstaltende Ortsgruppe versorgte auch dieses Jahr wieder alle Gäste mit Kaffee, Kuchen oder wahlweise auch Leberkäsbrötchen beziehungsweise Rindswürstchen mit Brötchen. Vielen Dank.